Als die Menschen im Verlauf der Jungsteinzeit in Mitteleuropa sesshaft wurden, errichteten sie auch Grabstellen für mehrere Tote. Ein Forscherteam unter der Leitung des Kieler Molekularbiologen Ben Krause-Kyora hat nun die Überreste von mehr als 200 Menschen genetisch untersucht, die in solchen Gräbern auf dem Gebiet der heutigen Bundesländer Niedersachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen bestattet worden sind, und die Ergebnisse in „Science“ publiziert. Demnach fanden in den Gräbern auch Menschen eine gemeinsame Ruhestätte, die nicht miteinander verwandt waren. Umgekehrt konnten die Forscher nachweisen, dass Familienangehörige in weit voneinander liegenden Gräbern beerdigt wurden.

So fand der Sohn eines in Niedertiefenbach bestatteten Mannes seine letzte Ruhe im etwa 5000 Jahre alten Felskammergrab von Sorsum in der Nähe von Hildesheim. Wie und warum er dorthin gelangt ist, wüsste man gern. Die Bundesregierung bringt das Gesetz auf den Weg, das Sender und Streamer zwingt, acht Prozent ihres Umsatzes in heimische Filme zu stecken. Die freiwillige Regel, die Kulturstaatsminister Weimer wollte, ist passé.

Der Mainstream liefert Wohlfühlbücher mit schematischen Figuren: In Isabelle Herzogs Roman „Bookish Game“ geht es um die Planbarkeit von literarischem Erfolg auf einem Feld, das die deutsche Buchbranche retten soll – Young Adult. Bei den Pfingstfestspielen von Salzburg sorgt die Festivalchefin Cecilia Bartoli auch als Sängerin für den Höhepunkt. Aber weniger als Sopran in Rossinis Oper „Il Viaggio a Reims“ als in ihrer eigenen Geburtstagsgala.