Oscarpreisträger Russell Crowe, 62, ist selten um klare Worte verlegen. Autogrammjäger in Paris bekamen dies am Montag zu spüren, als der in Neuseeland geborene Schauspieler ihnen erst einmal die Regeln erklärte, unter denen er für Autogramme zur Verfügung steht. »Hört ihr mir zu?«, versicherte Crowe sich zunächst der ungeteilten Aufmerksamkeit. »Bleibt, wo ihr seid, drängt euch verdammt noch mal nicht vor, dann komme ich zu euch.« Die Autogrammjäger sollten allen Beteiligten Freiraum geben, sagte Crowe – um dann noch einmal unmissverständlich klarzumachen, dass er es ernst meint: »Sobald sich jemand wie ein Arsch verhält, bin ich weg.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Ein Video der Interaktion landete in den sozialen Medien.

Gar nicht einverstanden war Crowe offenbar mit einem Tweet der Boulevardnachrichtenseite »TMZ«, das zu dem Video folgenden Text postete: »Falls ihr eine Erinnerung daran braucht, dass Fans nicht immer oberste Priorität haben – schaut euch Russell Crowe an –, denn der Typ ließ sich das vor seinem Pariser Hotel absolut nicht gefallen.« »Clickbait«, antwortete Crowe auf den X-Beitrag: Jeder habe sein Autogramm und sein Selfie bekommen, der Durchgang zum Hotel sei für Gäste freigehalten worden. »Und ich habe es trotzdem pünktlich zum Flughafen geschafft. Ein Mann, keine Sicherheitsleute. Wo liegt euer Problem?« Crowe gewann im Jahr 2001 einen Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Rolle in dem Film »Gladiator«.

Aktuell spielt Crowe in »Nürnberg« den Nazipolitiker Hermann Göring, der als Kriegsverbrecher vor Gericht steht. Wie nah der Film an der historischen Realität bleibt, zeigt der SPIEGEL-Faktencheck. Und ob »Nürnberg« sehenswert ist, lesen Sie hier in der Filmkritik.