Erst die Arbeit, dann das Tänzchen: Tennisstar Novak Djokovic hat bei seinem Rekordmatch nach anfänglichen Problemen die Auftakthürde der French Open gemeistert. Der Serbe besiegte in Paris den Franzosen Giovanni Mpetshi Perricard mit 5:7, 7:5, 6:1, 6:4. Nach dem verwandelten Matchball sorgte Djokovic mit einer Tanzeinlage für Jubel bei den Zuschauern. Djokovic bestritt zwei Tage nach seinem 39.

Geburtstag seine insgesamt 82. Einzel-Teilnahme auf der Grand-Slam-Bühne und stellte damit einen Rekord auf. „Eine beispiellose Langlebigkeit auf der höchsten Bühne“, stand in einem Post des Turniers bei X geschrieben. In Roland Garros ist der 24-malige Grand-Slam-Turniersieger noch nie in der ersten Runde ausgeschieden.

„Der Körper fühlt sich im Moment ganz gut an, und ich muss das Spiel noch in den Griff bekommen“, sagte Djokovic nach der Partie. Der Favorit tat sich anfangs aber schwer gegen den aufschlagstarken Mpetshi Perricard, der Djokovic auch mit seiner Power-Vorhand immer wieder unter Druck setzte. Erst ab Ende des zweiten Durchgangs übernahm Djokovic komplett die Kontrolle über das Match, während sich die Fehlerquote bei seinem Gegner deutlich erhöhte. Schon vor dem Start der French Open protestieren die Tennisprofis in Paris.

Mit einem teilweisen Medienboykott wollen die Stars auf die aus ihrer Sicht zu geringen Preisgelder aufmerksam machen. Bei 32 Grad gewinnt Alexander Zverev sein Auftaktmatch in Paris souverän, aber schmucklos. Die Hitze könnte ihm in den kommenden Tagen entgegen kommen – das ausgedünnte Favoritenfeld auch. Der „Krieg der Sterne“ bei Mercedes geht in die nächste Runde: George Russell und Kimi Antonelli bekämpfen sich in Montreal abermals intensiv.

Nach einem Defekt des Engländers rast Antonelli allen davon.