Es gab eine Zeit, da konnten viele Anleger von neuen Papieren im Depot nicht genug bekommen: Die interessantesten Aktien oder die lukrativsten Anleihen sollten so schnell wie möglich ihren Weg ins Portfolio finden. Oft überzeugten eigennützige Anlageberater Privatanleger von solch fragwürdigen Strategien, ohne zu offenbaren, dass sie selbst über Provisionen viel mehr daran verdienten als ihre Kunden. Heute wissen viele um das Problem und halten an einer einmal gewählten Grundkonstellation in der Geldanlage eher fest, getreu dem Motto „Hin und Her macht Taschen leer“. Nie wieder Änderungen vorzunehmen, wäre allerdings auch der falsche Weg: Die eigene Lebenssituation kann das erfordern oder aber auch ein grundsätzliches Unwohlsein mit der Lage an den Finanzmärkten.
Der Prospekt zum SpaceX-Börsengang ist voll von Ideen aus der Science-Fiction. Er richtet sich offenbar längst nicht nur an klassische Anleger. Der Bundestag diskutiert über das Gesundheitssystem. Entscheidend ist, wofür das Geld eingesetzt wird.